Wolfgang Pekny und Peter Weish - Vortragende am Sustainable World Congress

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Am 24. Juli 2009 wurden die ersten „Save The World Awards“ verliehen. Die Veranstaltung möchte, mit Beteiligung von Politik und Wirtschaft einen nachhaltigen Weg für das 21. Jahrhundert voranbringen. Im Vorfeld der Preisverleihung waren etwa 300 Vertreter von NGOs und interessierte Menschen im Schloss Grafenegg zum „Sustainable World Congress“ geladen, um gemeinsam über die Zukunft einer nachhaltigen Welt zu sprechen.

Sustainable World Congress

©Oneye

 

Der Sustainable World Congress war gekrönt durch die Anwesenheit von internationalen Größen der Nachhaltigkeits-Szene, darunter die beiden alternativen Nobelpreisträger Vandana Shiva (Bild oben) und Percy Schmeiser und bot ein großartiges Feuerwerk an Ideen, neuen Konzepten und aufrüttelnden, ermutigenden Aufrufen für neue gemeinsame Wege.

Wolfgang Pekny

In vielen Beiträgen wurden die einzelnen Menschen und zivilgesellschaftliche Organisationen als entscheidende Faktoren für die Gestaltung der Zukunft genannt.

In seinem Vortrag über den „Kampf“ gegen den Klimawandel und die Rolle der Zivilgesellschaft präsentierte Wolfgang Pekny die Initiative Zivilgesellschaft als ein kräftiges Bündel an Ideen und tatkräftigen Menschen, mit dem Ziel gemeinsam ein lebensfreundliche Zukunft zu gestalten.

Wolfgang Pekny - Initiative Zivilgesellschaft

Erwin Pröll Landeshauptmann von Niederösterreich, als Gastgeber der Veranstaltung sprach sich für eine Neudefinition und Aufwertung des Nachhaltigkeits-Konzeptes aus, ebenso wie für die Notwendigkeit neuer gesellschaftlicher Werte. Klimaforscherin Helga Kromb-Kolb zeigte die Zusammenhänge von menschlichem Handeln und Klimawandel auf und gleichzeitig, wie schwierig es innerhalb des politischen Systems sein kann, notwendige mutige und neue Wege zu gehen. Eine der langjährigen Größen in der österreichischen Umweltbewegung und Mitbegründer der Initiative Zivilgesellschaft, Peter Weish skizzierte in seinem Vortrag neue Werte für einen nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Planet Erde und eine globalgesellschaftlich gelebte Humanität mit dem Ziel von vermehrtem Lebensglück und Lebenszufriedenheit für alle Menschen auf der Erde.

Initiative Zivilgesellschaft

In einer abschließenden Gesprächsrunde sprachen Alexandra Strickner (Attac), Wolfgang Pekny (Plattform Footprint, Initiative Zivilgesellschaft), Risikoforscher Wolfgang Kromp alternativer Nobelpreisträger Percy Schmeiser, langjähriger Umweltaktivist und Direktor des naturhistorischen Museums Bernd Lötsch und Nachhaltigkeits-Forscherin Jill Jäger über die notwendigen Veränderungen für eine positive Zukunft. Man/frau war sich einig darüber, dass für die notwendigen Veränderungen Impulse von engagierten Menschen in der Zivilgesellschaft kommen müssen. Virales Marketing, Mundpropaganda, und keine Scheu vor öffentlicher Debatte müssten ein neues Bewusstsein in Öffentlichkeit und Politik vorantreiben, um das bereits vorhandene Wissen der Notwendigkeit und auch die vielen der bereits bestehenden Lösungsansätze in die Wirklichkeit und damit in eine gemeinsame nachhaltige Zukunft zu übertragen.

Infotisch der Initiative Zivilgesellschaft

Die gesamte Veranstaltung war ein großer Erfolg. Viele der interessierten BesucherInnen haben sich für die Arbeit der Initiative Zivilgesellschaft begeistert. Neue spannende Kooperationen für die Zukunft konnten entstehen.