Allgemeiner Beschluss: Pflanzliche Verkostung

Name des Mitgliedes (Organisation, Initiative, ...): 
VGÖ
Formulierung des Antrages: 

Die Initiative Zivilgesellschaft beschließt auf allen selbst organisierten Veranstaltungen pflanzliche Kost anzubieten und achtet ebenso auf saisonale, biologische und regionale bzw. Fair Trade Versorgung. Außerdem werden verpackungsarme Produkte bevorzugt verwendet.
Eventuell dadurch entstehende Mehrkosten oder größerer Organisationsaufwand sind keine hinreichenden Gründe um auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit zu verzichten.

Begründung: 

Auch neueste Stellungnahmen der FAO und der UN bestätigen den großen Einfluss unserer Ernährung auf Welthunger und Klimawandel. Eine rein pflanzliche Kost (also ohne tierliche Produkte) trägt entscheidend zu einer Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bei und hilft dabei ansonsten kaum behebbare Versorgungs- sowie Umweltprobleme zu überwinden.

Ähnliches gilt für die Nutzung von saisonalen Bio-Produkten aus der Region bzw. fair gehandelte Waren mit möglichst wenig, möglichst umweltfreundlicher Verpackung.

Aus dem Engagement der Initiative Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung ergibt sich ihre besondere Verantwortung als Vorbild. Eine konsequente Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse zu den Themen Nachhaltigkeit und Bewusstsein (bzw. Leidensfähigkeit) sind für die Initiative Zivilgesellschaft daher unentbehrlich.

Wir als Initiative Ziviligesellschaft sind erst glaubwürdig wenn wir im Alltag auch verkörpern, wofür wir nach außen hin eintreten.

Zusatzinfos:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-fleischlobby-und-welthunger.html
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_naturkost/8149.php
http://www.vebu.de/alt/gesundheit/Positionspapier_ADA_Vegetarische_Ernae...